zur Person

RA Hüneborn, Jahrgang 1976, studierte Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Schon während des Studiums interessierte er sich dabei immer für Fragestellungen an der Schnittstelle zwischen Recht und Technik. Während des Studiums absolvierte RA Hüneborn erfolgreich die Zusatzausbildungen "englische FFA (fachbezogene Fremdsprachenausbildung) für Juristen", "ITM" (Informations-, Technologie- und Medienrecht) sowie eine Ausbildung des Unirechenzentrums zum Systemadministrator für Windows Serversysteme. Im Jahr 2004 legte er in Hamm/Westfalen sein erstes Staatsexamen ab und erhielt sein Diplom von der Universität Münster. Danach folgte das zweijährige Referendariat beim Landgericht Dortmund, in dessen Verlauf Stationen beim Landgericht (Kammer für allg. Zivilsachen und Bankenrecht), der Staatsanwaltschaft Dortmund, der Kreisverwaltung Steinfurt (Rechtsamt), Herrn RA Baumeister (Kanzlei Baumeister, Mehnert, Budde u. P. in Münster; öffentliches Recht) sowie bei Herrn RA Brakel (Kanzlei Dr. Schmitz, Brakel, Tröber, Denno in Münster; Urheberrecht, gewerblicher Rechtsschutz) anstanden.

Nach dem zweiten Staatsexamen 2007 nahm RA Hüneborn an der theoretischen Ausbildung zum Fachanwalt für IT-Recht in Frankfurt teil, die er Anfang 2008 erfolgreich abschloß. 2007 wurde er im Kammerbezirk Hamm zur Rechtsanwaltschaft zugelassen. Rechtsanwalt Hüneborn bildet sich ständig auf dem Gebiet des IT-Rechts fort; 2009 wurde ihm daher das Fortbildungszertifikat "Q - Qualität durch Fortbildung" der Bundesrechtsanwaltskammer verliehen. Seit 2012 ist er zudem Fachanwalt für IT-Recht.

Um das Recht auf einen technischen Sachverhalt richtig anwenden zu können, ist es zunächst erforderlich, diesen überhaupt zu verstehen. So banal das klingen mag, so richtig ist es. Oft hapert es tatsächlich an dieser Stelle - nicht nur beim Gericht, sondern auch beim Anwalt des Mandanten. Dieser muß nämlich ggfs. "dolmetschen", dem Gericht den Sachverhalt also in solchen Stichworten vorbringen, die es auch ohne vertiefte technische Kentnisse nach gewohntem Schema subsumieren kann.

Seine ersten Computer- und Programmiererfahrungen sammelte RA Hüneborn im Zeitalter der ATs (80286er). Lange vor Aufkommen des Internetbooms betrieb er DFÜ (Datenfernübertragung) mit einem damaligen Modem in der Welt der Mailbox-Netze. Mehrere Jahre arbeitete er als SysOp für einen größeren astronomischen Verlag und betrieb dessen BBS (BulletinBoard Service). Mit Aufkommen des Internets in Deutschland hatte RA Hüneborn bereits 1995 eines der ersten Internetaccounts und arbeitete sich schnell in HTML und weitere Grundlagen ein. Er sammelte erste Erfahrung im Designen von Webseiten zu einer Zeit, als Geschwindigkeitsoptimierung noch aus technischen Gründen ein Muß für die Benutzbarkeit war. Während des Studiums bildete er sich insbesondere in non-Windows-Betriebssystemen weiter fort. Aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung in fast allen relevanten Bereichen der EDV ist RA Hüneborn in der Lage, technische Sachverhalte schnell zu erfassen und - wenn nötig - anschaulich in einfachen Worten zu erklären.
IP

Nebenher entwirft RA Hüneborn weiterhin Webseiten (z.B. diese!) und baut Computer. Als Hobby sammelt er alte Hardware, insbesondere der 70er und 80er Jahre und repariert diese bzw. erhält sie betriebsbereit.